Abkühlung, es gab ein wenig Regen, er fiel leise, beinahe scheu, wurde erwartet, ja ersehnt. Nun sein Besuch, kurz und unauffällig, eine Linderung, doch der große Durst ist nicht gelöscht.
Wir vertrocknen nicht, befinden uns nur auf dem Weg dorthin. Wäre doch die Waldbrandgefahr gebannt. Für die Nacht waren leichte Regenschauer versprochen. Es ist jetzt Nacht, aber es regnet nicht.
Erinnerungen an afrikanische Dürre, nervöse Farmer, Tag für Tag die Blicke, den Himmel absuchend, sich aufhellend bei jeder Wolke, verfinsternd nach ihrem Verschwinden, dem Sichauflösen in Nichts.
Die Nervosität steigt, Vorsicht bei der Wahl der Worte, dem Verhalten, es geht an die Substanz. Soweit sind wir hier nicht, proben nur. Aus der Leitung fließt das Wasser, frisch und klar.
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