Ein apokalyptischer Nachmittag mit Texten von Philipp Mainländer (Philosophie der Erlösung, 1876), E. M. Cioran (Die verfehlte Schöpfung, 1969) und Ulrich Horstmann (Das Untier, 1983). Nun ist es Nacht, Menschen gibt es noch, sie werden immer mehr. Ist ein Ende zu wünschen – wer wünscht es wem? Flirts mit der Nicht-Existenz, Entfremdungsgefühle, Selbstekel. Sehnsucht nach dem Ende. Ganz aufhören. Mainländer soll sich aufgehängt haben, indem er die Belegexemplare seiner Philosophie der Erlösung zu ausreichender Höhe stapelte, um mit Kopf und Hals an die Schlinge zu reichen, die von der Decke hing, es war der 1. April 1876. Wer lacht da?
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