„Ich schreibe nur in Augenblicken, in denen ich absolut verzweifelt bin. Der Ausdruck ist dann für mich eine Erleichterung. Die Bücher, die ich geschrieben habe, sind nur teilweise ich, sie sind nicht mein ganzes Wesen. Denn ich schreibe nie, wenn ich zufrieden bin, wenn ich glücklich bin oder begeistert. Wozu? Schreiben ist eine Therapie, und meine Therapie ist das Böse. Das heißt: wenn ich das Böse ausdrücke, dann bin ich befreit. Die Angst vor dem Tode ist durch die Todeswollust überwunden. Das ist eine Art von Kur, die ich praktiziere.“
E. M. Cioran
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