Breiter ist besser oder: Quermaß in der Schweiz

Da die Autos immer breiter werden, sollen nun auch Fahrbahnen und Parkplätze zulegen. In der Schweiz wird das gefordert und diskutiert, mehr als ein Drittel aller zugelassenen Fahrzeuge sind dort Geländelimousinen. Verkehrsfachleute und das Bundesamt für Straßen sind für eine Anpassung der Straßenbaunormen an die veränderten Bedürfnisse des motorisierten Individualverkehrs.

Die Statistik besagt, daß das Risiko, bei einem Autounfall tödlich zu verunglücken, für den Insassen eines SUV deutlich geringer ist als in einem Kleinwagen. Umgekehrt stellen die Geländewagen baubedingt ein erhöhtes Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer (Auto-, Motorrad- und Radfahrer sowie Fußgänger) dar.

Das SUV sei ein Fahrzeug des Eskapismus, sagt ein Autodesigner, es strahle die Potenz aus, sich jeder Situation gewachsen zu fühlen. Es besagt aber mehr: daß nämlich Fahrer und Insassen eines solchen Fahrzeugs ein Lebens-, Mobilitäts- und Unversehrtheitsvorrecht gegenüber jenen genießen, die sich nicht auf diese Weise schützen können oder wollen.


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