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Leben Liebe Tod. Ein Assoziationsspiel, ich lernte es vor Jahren, tatsächlich leben wir es täglich. Wieviel Macht gebührt dem Tod? Daß die Liebe Leben ist, möchte ich willig glauben. Daß Leben Abwesenheit des Todes ist, fällt mir schwer zu glauben, da doch mitten im Leben dauernd etwas tot geht: zuletzt ein lieber Hund, der eingeschläfert werden mußte. Was aber wäre das Leben ohne den Tod? Doch wohl eine Nichtigkeit, da unbegrenzt, demnach ohne Wert. Wenn irgendwer hier irgend etwas oder irgendwen nicht zu schätzen vermag – wegnehmen. Der Tod nimmt uns alle weg, eines Tages, fern oder nah. Noch sind wir am Leben, lieben können wir schon, besonders das Leben, gern auch das eigene, sofern das geht. Leben Liebe Tod. Sie bedingen einander, sie sind die Drei von der Tankestelle, nur daß es damals, als sie auftauchten oder erfunden wurden, noch keine Tankstellen gab. Aber es gab Quellen und es gab Brunnen und es gab zu geben.


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