Mit ihren Schneidegeräten schritten die drei Arbeiter den Bahndamm ab und mähten das Grünzeug längs der Schienen nieder. Immer wenn die rotierende Klinge auf einen Stein traf, schlug es Funken und machte Geräusche. Es war in der Früh, auf dem Bahnsteig warteten die Fahrgäste auf die Vorortbahn. Die drei Arbeiter in ihren Monturen gaben dazu das Konzert. Sie mußten unter ihren Helmen schwitzen, zumal sie die Visiere heruntergeklappt hatten, um nicht durch herumschwirrende Steinsplitter verletzt zu werden. Zwischen zwei Betonschwellen stand der Kanister mit Treibstoff. Die Kreiselschneider knatterten laut, die Arbeiter trugen Gehörschutz. Die Wartenden standen erhöht und sahen ihnen bei der Arbeit zu und freuten sich vielleicht, daß sie Abitur hatten und nicht dort unten im Gleisbett mähen mußten. Dann kam der Zug.
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