Bewegende und kluge Rede Macrons vor dem Deutschen Bundestag. Volkstrauertag. Er erwähnt die 1914 gefallenen Dichter Charles Péguy (Villeroy, 5. September) und Ernst Stadler (Ypern, 30. Oktober). Schmerzhaft wird deutlich, was der deutschen Politik fehlt: Orientierung, Richtung, Sinn – wenn man mag: eine Vision. Nicht als Spukgestalt oder Chimäre, sondern als work in progress, als schöpferisches Werk, als Verwirklichung einer klar erkennbaren und einleuchtenden Idee. (Schon sind die Kommentatoren da und posten: Schwanzlutscher. Nicht willkommen. Sponsored by Goldman Sachs. Was hat dieser Psychokranke hier verloren? Und endlos so weiter. Was ist mit den Leuten los, kann man ihnen helfen?)
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