Achtzehn Jahre in Berlin, warum nicht eine an den Kopf bekommen? Die Tür des U-Bahnwaggons schnellt zu, während ich hinaus möchte. Der Zug hat eben erst gehalten, da knallt die Tür zu, von links und von rechts. Der rechte Teil erwischt mich an der Schläfe, das wirkt. Meine Brille geht zu Boden, liegt zu Füßen, ich bücke mich, leicht betäubt. Zwei Afrikaner steigen ein, erkennen mein Malheur und greifen nach mir, instinktiv. Ich danke, ich bin okay, habe meine Brille. Schon wieder schnellt die Tür zu, nachdem die beiden sie eben wieder geöffnet bekommen haben, offenbar ein Defekt. Ich spüre jetzt noch den Schlag, bin zuhause und höre schnell Freak Train, ebenfalls Kurt Vile. Dies ist eindeutig Werbung.
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