Euphorisch sein

Ich betrete meine Wohnung und fühle und denke ICH LIEBE DAS LEBEN. Solange man lebt, soll man lieben. Es ist nicht das, was wir haben und besitzen können – es hat uns. Aber es gibt Spielraum – viel Spielraum und und Möglichkeiten und Aussichten. Nur daß ich das nicht jederzeit und gleichermaßen erkennen kann. Manchmal ist mir mein Leben verstellt, ich komme nicht durch. Da stehen Kisten und Kartons im Flur, da hängen Stimmen an meinem Ohr, da zieht jemand an meinem Ärmel und will mir dies oder das noch anheften. Aber ich möchte doch in die Wälder. Nun ist es naß, nun möchte ich nicht in die Wälder, sondern hier sein und Hymnen schreiben auf das wärmende Feuer und eine gute heiße Suppe und frisches schäumendes Bier. Ich bin Euphorion.


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