Aus der Nacht kommen, das ist wie noch einmal geboren werden. Schlafe doch wer mag, wen kann das stören. Allein die Nacht läßt weit hinaus atmen, denn nun sind die anderen still. Der Mond (wie eine Person) verhüllt sich hinter Wolken, zeigt eine runde, hell leuchtende Schulter. Gruß hinauf, Schönheit. Bei den Romantikern würde ich gerne mitmachen, aber die haben ihren Verein vor knapp zweihundert Jahren geschlossen. Wohin mich wenden? Die Realisten bieten sich ständig an, das sind lästige Leute, sie machen alles klein. Die Utopisten bieten sonstwas auf eine Zukunft ihres Niveaus. Die Traditionalisten können sich nicht darauf einigen, welche Vergangenheit maßstabsgerecht die wahren Werte gesetzt hat. Es ist ein interessantes Elend mit den Ideen, sie flackern auf und verlöschen wie Glühwürmchen, wie die Funken eines Feuers, auf das niemand mehr legt. Die Glut bleibt. Ich mag die Wirklichkeit und mag wissen, was wirkt und wie. Die Zukunft ist offen, probieren wir es aus. Dem Mond danken und seinem geborgten Licht.
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