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Ist man tot, gibt es Nachrufe. Das ist ein schönes Wort. Jemand ist gegangen (wohin wohl), ist längst fort, man ruft ihm nach, ihr nach, hinterher, vergeblich. Agnès Varda ist tot, lese ich. Ich sah (ihren Film) Vogelfrei mit Sandrine Bonnaire, 1985, und war abgeschossen. Loslaufen, nicht stoppen, sich durchschlagen. Draußen sein, außen vor, nicht mehr zu fassen. Ich liebte diese Streunerin, war ihr verfallen. Man soll leben, nicht nur vegetieren. Ich denke das noch und bekomme meine Schwierigkeiten. Wanderung. Kein Ziel. Der Weg ist nicht das Ziel. Wäre ich vogelfrei, zitierte ich die Götter.


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