Einen Tag später ein verändertes Bild: die Halle leer, wenige Fahrgäste, nur kurze Zeit wartend. Als sei Lächeln möglich, gutes Leben recht leicht. Das wirft sich hin und her; ich male mir die Wirklichkeit, die Wirklichkeit malt sich mir nur in Teilen. Die wirkliche Wirklichkeit ist zu groß für meine überstrapazierten Sinne, ich werde sie niemals fassen können, deshalb bin ich bereits bescheiden oder lerne es zu werden. Was kann ein einzelner Mensch erkennen, sinnlich und bedenklich? Ausschnitthaftigkeiten, zurechtgepuzzlet für den Alltagsverstand, gut genug, um damit auszukommen, schlecht genug, um nicht durch die Decke zu wollen. Herrgott (Autoritätsargument), wir üben doch noch. Jede Bekundung ist Ausdruck und Ausbruch meines Verstehens und Mißdeutens. Ich mag das so tun. Segeln, weiter, hinaus. Schlafen und träumen, absinken in die Tiefen tieferer Losigkeit. Nachtstern.
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