Heute geht kein Bus mehr

Manchmal denke ich, daß wir uns die Sprache haben wegnehmen lassen, die eigene, die wir einmal hatten, als wir noch lernten, wie etwas heißt und was es bedeutet – und Freude empfanden. Mit einem Mal, später – fast bleibt es unbemerkt – sprechen wir wie alle Welt, haben uns eingeübt in einen Jargon aus Bescheidwisserei und Blasiertheit. Da hört dann auch das Denken auf. Die Herzensbildung verkümmert, die Gefühle stehen sprachlos auf Gemeinplätzen, wie vergessene Kinder.


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