Auf einem Waldweg, einer Lichtung, dort, wo die Bäume sind und das Farnkraut leuchtet und der Waldboden weich und federnd ist, ereignet sich etwas, aber nur wenn man wirklich still ist und das Kopfrattern ausgestellt bekommt. Dann spricht es. Heute möchte ich es das Wunder der Welt nennen, und der Lauschende gehört unbedingt dazu, denn die Natur enthält ihn. Da ist etwas zwischen uns, zwischen Pflanze, Tier und Mensch, unter dem Himmel, den die Waldvögel queren, vor dem die Baumwipfel pinselgleich hin und her wischen, als wäre er von unten her zu bemalen. Die Natur spricht unentwegt, jedoch nicht in unserer Sprache. Eigentlich sprechen wir ihr nach, ganz gelingt das nicht. Viele Sprachen, viele Versuche. Das hat mit den Landschaften zu tun, die brauchen eigene Sprachen.
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