Warum nicht in der Zeit verloren gehen? Durchs Gitter fallen wie ein Stück Kleingeld. Fort von dort, wo laut die Sekunden pochen. Aus der Zeit gefallen, das sagt man doch. Nietzsche und sein Unzeitgemäßes. Aber er wollte Zukunft. Darauf zu verzichten ist die schwerere Übung. Nicht deshalb, weil einem das Leben genug geworden ist, der Zukunft entsagen, sondern einzig aus Rücksicht. So viele schmeißen sich an sie ran; sie ist das eröffnete kalte Buffet; sie ist die Jungfrau, mit der jeder ins Bett will. Hast und Gedränge, Konkurrenz und Mißgunst, Gier und Maßlosigkeit. Lieber abtauchen, unterhalb der Zeit arbeiten, dem Eigenen dienen. Das Zeitliche ist bereits Kleid genug.
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