Kürzlich war Vollmond, gestern doch. Ich suche am Himmel vergeblich den Mond. Bald schon ist Freitag. Die Mauern der Häuser reichen zu hoch, ich sehe nur Schluchten und Schlitze von Himmel, doch in den Wohnungen brennt Licht. Kleine Monde. Kaum wer unterwegs, nachts leeren sich die Trottoirs. Kommt wer entgegen, ist das ein Aufsehen. Personenverkehr im Spätkauf, alle hundert Meter einer. Das sind die Sozialstationen, nachdem sie die Kneipen eingeschläfert haben. Lotto spielen am Samstag, morgen ausschlafen und Jesu gedenken. Über den Frohsinn der Osterveranstaltung werde ich meditieren. Ich habe sein Opfer weder verlangt noch erbeten. Ich solle mich zu ihm bekennen, sagten sie mir als Kind. Manchmal fürchte ich ihn besser zu verstehen als mich selbst. Wer setzt da ein Komma und wo.
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