„Noch zehn Jahre Frieden, und die Leute hier drehen total durch.“
Die Unverschämtheit fand kein Korrektiv. Manche schnipsten und warteten ungeduldig, daß auf ihr Schnipsen etwas Bedienstetes erschien. Manche stellten sich persönlich ein und erwarteten ein Niederknien. Es war zuviel für sie, wenn der Termin sich verschob, verschoben wurde, verschoben war. Da folgten sie mit leerem Blick, zurechtgemacht für alles, nur nicht dies.
Kann das mal jemand wegmachen. Das war schon Demokratie. Bungalows und Langeweile. Das Bewußtsein: eine Selbstschußanlage. Besser doch gegen andere wenden, was sich selbstbezüglich als wirksam erwies. Und – o Gott – diese Depressionen, die Migräne. Man liebt uns nicht, Gott haßt mich.
Warum nur mich, was habe ich getan? Ich bin nur ein Stück dieser unverständlichen Willensfreiheit, dieser Lust auf Untergang und schönes Sonnenleuchten. Mach ein Photo, Schatz. Ich locke die Aasgeier an, du siehst, ich kann verlocken. Der Gärtner macht schon Augen.
Ich bin zum Sterben müde, das Licht erschöpft mich. Ja, morgen werden wir sehen. Morgen, ja, da werden wir sehen. Wir wollen sehen, was der Morgen uns bringt. Ja, morgen, nicht der Morgen, was soll ich denn mit dem Morgen, da schlaf ich doch noch oder gehe joggen.
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