Als stürze es auf mich ein. Ich nenne es „es“, aber es ist „alles“. Nicht alles auf der Welt, sondern dasjenige Alles, was mich betrifft. Stürzt auf mich zu und dringt in mich ein. Schlägt durch. Zeitverzögert übrigens. Ein Satz von vorgestern, ein Bild von vor vier Tagen, aufgenommen von meinem eigenen Auge an einer Straßenecke in Berlin-Neukölln. Plötzlich wieder da, voll entwickelt und bedeutsam. Traumfolie durchrissen, eingedrungen ins Innere der Schaltzentrale, willkommen! Wie lautete der Satz? Geht niemanden etwas an. Also werde ich ihn sinngemäß verfälschen. Er lautete demnach: Die Herde folgt dem lautesten Hirten. Nein, sie folgt dem stärksten Hirten. Nein, sie folgt ihrem eigenen Wärmebedürfnis. Sie riechen es von Tier zu Tier, und es gibt ein Bild von damals, als ich wanderte, da standen sie Körper an Körper, Fell an Fell unter einem Baum, während ein Unwetter niederging und es donnerte und blitzte. Ergeben standen sie da und ließen es regen, und der Rest war nicht in ihrer Hand.
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