Sprich!

Ich sehe einen Film, in dem eine Frau anfängt zu sprechen. Sie ist soweit, sie kann das jetzt. Ihr Vater soll zuhören, schafft das aber nicht, wendet sich ab. Die Tochter schlägt mit den Händen auf den Tisch. Der Tisch ist eigentlich ein Tresen, denn ihr Vater arbeitet in einer Bar, ist der Inhaber des schmucklosen Lokals. Er muß arbeiten, die Gäste bedienen, kann nicht zwischendrin lange reden, kaum wirklich zuhören. Die Tochter aber braucht genau das, in diesem Augenblick. Sie muß es schreiben, denke ich. Sprich und schreibe. Es wird gelesen. Irgendwann wird es gelesen.


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