An der Schwelle eines Neuen hat man stets lassen müssen: eine Gabe, ein Opferstück, einen schweren Teil von sich selbst. „Stirb und werde“ – geboren. Goethe wußte das, Selige Sehnsucht. Mit ihr allein ist es allerdings nicht getan, sie muß sich noch verbünden. Dazu dient die Begegnung – der Schock einer solchen. Entwicklung vollzieht sich nicht harmonisch, wie Goethe es wünschte, sondern sprunghaft, unvorhersehbar, unwahrscheinlich. Plötzlich brennt der Palast, ein Herz steht in Flammen, die Welt wird wieder neu.
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