Die Sätze, die ich mir zurecht gelegt habe, mag ich nicht schreiben. Sie klingen zu schmissig – aber vorhin, da habe ich sie sogar gesagt, da kamen sie aus der Situation. Man kann sie mitnehmen, aber es ergeht ihnen wie Schnittblumen, die schnell verwelken. – Kummer meiner Kindheit, daß die schönen Mohnblumen am Ackersaum, die ich gepflückt hatte, nicht einmal den Fußweg zum elterlichen Hof überlebten. – Es ging um Geld, Reichtum und Luxus (in einem Gespräch zur Nacht), um die ‚Spielzeuge‘ solcher Leute wie Florian Homm. Mit ihm beschäftige ich mich kurzzeitig, um im Bilde zu sein. Ich sagte in die Runde (und nun kommen die halb verwelkten Blumen): Bitte werdet reich, wenn euch danach ist! Ich wünsche euch Millionen! Ladet mich ein, wenn ihr mögt, aber bitte nicht auf eine Yacht! Wir können gern ein Bier trinken, in dieser Straße, an diesem Ort. Versucht nicht, mir zu imponieren – oder: versucht es, von mir aus! Ich entscheide, wer oder was mir imponiert. Ich fände es lustig, wenn jemand von uns in finanziellen Reichtum kippte. Man müßte sehen, wie man helfen kann. Jeden Tag beten, keine Millionen überschüttet zu bekommen. Das macht krank, es sei denn, man ist gesund.
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