Schlag ins Genick

Wie traurig und schwarzgrau die städtischen Straßen liegen, wenn kurz nach elf Uhr die Sperrstunde greift. Vor einem Spätkauf stehen noch drei Leute und besprechen die Lage. Zu wem nach Haus. Milde vierzehn Grad, aber kein Bier mehr. Dann sind auch sie verschwunden, ein paar Autos fahren noch durch. Schluß und aus. Als seien wir tot, als gäbe es keine Stadt. Der Mond regeneriert sich, nimmt wieder zu, läßt sich beleuchten. Wer nicht allein sein mag, muß sich verabreden. Die Tiere sind unterwegs.


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