Nachtgedanken unterscheiden sich von denen des Tags. Es fehlen Helligkeit und Optimismus. Der Geist steigt in seine Grüfte. Ich sehe vor mir einen langen dunklen Gang, im Kellergewölbe ist es feucht. Die glitschigen Bruchsteinmauern zu berühren ruft Abscheu und Ekel hervor, weiter hinten sendet eine vergitterte Deckenleuchte schwaches Licht. Auch die Bodenplatten sind rutschig, vorsichtig tasten die Füße sich voran. Ich soll irgend etwas holen, habe aber vergessen, was.
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Versuch dich zu erinnern, Holger!