Zweimal hüpfte ich, dreimal sogar

Das Glücklichsein ereignet sich stoßweise. Mit weit ausgreifenden Schritten über das Tempelhofer Feld, Ideen im Kopf, die Wolken grau darüber. Sollen sie doch wolken. Ich bin für Wolken, aber nicht gegen einen wolkenlosen Himmel. Zeit für dies, Zeit für jenes. Ich möchte über das Nebraska-Album von Bruce Springsteen schreiben, aus Johan Harstads 1.200-Seiten-Roman Max, Mischa und die Tet-Offensive zitieren, meine Rührung kundtun über To Tulsa und Back, mit J.J. Cale auf Tour, ein Dokumentarfilm, in dem deutlich wird, was einen Künstler vom Geschäftsmann unterscheidet. Eric Clapton ist ehrfürchtig, denn er weiß, was er Cale verdankt. Daran anschließend ein Versuch über „cool“ – was es bedeutet, warum viele es sein wollen, weshalb es fortlaufend nötig ist. Kurz und gedrängt. Man sieht niemanden mehr auf den Straßen. Sie sitzen in ihren warmen Wohnungen und verdauen die Festtagsspeisen. Jesus wurde in einem Stall geboren, und wir fressen uns voll. Ente, Gans, Kaninchen. Seitenblicke auf die Infektionszahlen, ab morgen (heute) wird geimpft. Die Zeit „zwischen den Jahren“ beginnt, ich fürchte sie nun nicht mehr. Man kann in Deckung gehen und die Geister nicht provozieren. Ich mag sie einladen, das sind Heimatlose.


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