Majestät

Zur Seite des Todes hin bin ich kalt. Wie du mir, so ich dir. Einmal saß er nicht weit von mir auf einem Poller und grinste. Kapuzentod grinste mich an, kaum merklich, und wandte sich ab. Ich war ihm nicht wert. Die anderen Male sah ich seine Werke und fühlte tief, was er vermocht. Ein lyrisches Weh ergriff mich, so daß ich mir schwor: Nicht wieder wirst du mich wehen lassen, kein einziges Mal. Kippt einer vom Hocker, fällt nach hinten aus einer Sitzhöhe von mehr als einem Meter, knallt auf den Boden der Spelunke und rührt sich nicht, schreien alle auf und eilen hinzu. Ich drehe mich nicht einmal um, weiß eh schon: der ist tot. Daß er dann doch noch lebt, ist mir recht. Ich sagte ja bereits: Ich bin tot zu Seiner Seite.


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