Der Traum reißt auf an einer Stelle, und heraus quillt die Füllung, federleicht und spinnwebenfein. Das hängt an und löst sich nicht ab. Ein elektrischer Wecker mit didididip, didididip, didididip. Die Hand weiß schon wohin und preßt ein Plastikteilchen nieder. Bei Verstand sein und tagelichtern. Dabei ist es dunkel. Liegt Schnee? Wo ich bin und was zu tun ist. Im Schutzraum ein Licht entzünden, die Lage beurteilen, erste Empfindungen registrieren. Widerwillen bemerken (weiterschlafen) und im kurzen Gefecht erledigen. Positive Merkmale hervorkramen. Niemand sonst auf den Beinen, ruhiges Beginnen, Zeit für eine eigene erste und leise Stunde. Handgriffe in der Küche um den Kaffee herum und zu seiner Bereitung. Duftbelohnung. Rasierschaumzeit, es kratzt die Klinge, Wasserstrahl. Spiegelbild und Selbsteinschätzung. Das Ich und das Heute. Der Rest ist Routine und Ritual. Eine Bewegung führt zur nächsten, etwa fünfzig bis hundert Handgriffe sind nötig, dann ist die Person restituiert. Tür zu, abschließen, auf die Straße, gehen. Während des Gehens erneut Gedanken, die von Gefühlen nach vorn geschoben werden. Sie klammern sich aneinander, wie Rettungssuchende. Ich bin es, der sie beherbergt, und sie fragen dauernd nach, ob sie bei mir richtig sind. Schon steigen wir in den Untergrund, und ich weiß es auch nicht. Vielleicht hilft Musik.
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