Traurig zogen die Schiffe wieder ab, folgten der Flut, ließen sich treiben, gelangten ins Meer. Woher kommen die Sätze des Nachts und wohin mögen sie wollen. Es streunt der Fuchs ums Gelände, schnürt von Station zu Station. Der Schnee liegt eine Handbreit hoch. Kniehoch, höher sicher nicht. Wen das interessiert? Das Rekordbuch, aufgezeichnet von Anbeginn der Menschheit bis in unsere Tage. Es war doch wichtig, wer am schnellsten lief und am schönsten sang. So ließ sich Kultur ermessen und ausatmend feststellen, daß es eine Lust sei, in einer Zeit zu leben und nicht in einer anderen. Traurig zogen die Schiffe – ja, aber das war schon. Jetzt leuchtet der Schnee all jenen, die ihn sehen. Ich denke an die Toten, die ich kenne, und wünsche ihnen nichts. Sie waren hier, ich werde dort sein. Eines bisher nicht bestimmten Tages. Wir sind uns nichts schuldig. Aber manchmal nicke ich kurz, und wer das sieht, könnte denken, ich verneigte mich ein Stück. Zugleich muß ich schlucken und bin traurig, daß ich so wenig weiß. Ich würde so gern dorthin reichen, aber ich schaffe es nicht. Die traurigen Schiffe – ja. Aber es gibt das Meer. Und dann werden wir sehen.
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