Später Nachmittag – mit einem Mal wird es ganz hell. Der Himmel strahlt wie zu einer Erscheinung. Davor die Sträucher und Büsche, die schmalen Stämme der Bäumchen, rechts eine Hauswand. Auf dem Spielplatz niemand zu sehen. Es wird noch heller – als stünde die Landung der in Spielfilmen angekündigten Außerirdischen bevor. Ich kann schon gar nicht mehr in die Bildschirmkamera sprechen, obwohl ich das müßte, blicke dauernd zum Fenster hinaus in die Welt. Auch bei meinen Gesprächspartnern wird es heller in den Räumen. Nun ist der Himmel schwefelgelb und satt, ein Donner dröhnt von fern, nur der Blitz war nicht zu sehen. Schon hagelt es. Die kleinen Körnchen treffen auf das Zinkblech des Balkons, der neuerdings eine Opferstätte ist. Vogelfedern und Blutflecken neben der Schale mit Wasser, die ich im Spätsommer aufgestellt habe, als es trocken war. Ich muß sie endlich entfernen, die Jäger wissen davon. (Geh zur Tränke!) Eine Zeitlang tauschen wir aus, wie dieses Wetter auf uns wirkt, dann machen wir weiter mit dem, was zählt.
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