Traumfahrt in der Untergrundbahn. Mit einem Mal bin ich der einzige Fahrgast und der Waggon, in dem ich sitze (mittlerweile bin ich aufgesprungen), scheint abgekoppelt worden zu sein ich. Ich sehe den anderen nach, wie sie dort vorn verschwinden. Nun geschieht das Wunder – statt langsamer zu werden, wird mein Waggon nun schneller und schneller. Es ist, als verfüge er über einen eigenen Antrieb. Ich blicke durch die vordere Verbindungstür und versuche abzuschätzen, wann wir entgleisen. An der Geschwindigkeit, die wir mittlerweile erreicht haben, der Waggon und ich, könnte man sich berauschen, bestünde nicht Lebensgefahr. Eine langgezogene Linkskurve folgt, die Laufräder kreischen. Nun besteht Aussicht auf eine Station, auf dem Perron stehen Fahrgäste. Wir brettern durch, mittlerweile ohne Verdeck. Die Leute staunen, mir gelingt ein schiefes Lächeln. Sollte ich mich schämen? Bin ich falsch eingestiegen? Die Fahrt endet kurz darauf mit dem Erwachen. Ein paar Kilometer weiter hätten wir gern noch fahren können.
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