Im Traum – einer von den gefährlichen früh am Morgen, kurz vorm Erwachen – warf sich jemand auf die Schienen und lachte sich halbtot dabei. Er trug eine rote Allwetterjacke mit eingebautem Regenschirm und war sturzbetrunken. Diese Regenschirmjacke fand er zu lustig, er sprang herum und stürzte zu Boden, prallte gegen den Stamm eines mächtigen Baumes, rappelt sich wieder auf und hastete über die Wiese den Bahndamm hinauf, lachend und lallend. Auf den Schienen blieb er liegen, hatte sein Ziel erreicht. Ein Zug kam. Jemand von uns – wer waren wir denn? – lief ihm entgegen und gab Zeichen, einen Notstopp vorzunehmen. Zu spät – der Mann mit der Regenschirmjacke wurde überrollt, wir sahen dabei zu. Die, die noch versucht hatten, ihn von den Schienen zu ziehen, waren entsetzt zurückgewichen. Zum Rot der Jacke trat jetzt das Rot von Fleisch und Blut. Er lebte noch, wälzte sich zwischen den Rädern herum und lachte oder schrie. Ich wandte mich ab, sah den kahlen und hoffnungslosen Feldweg hinab.
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