Daß Paare sich ihr gemeinsames Leben zur Vorhölle ausgestalten können, ist kein Geheimnis. Enttäuschungen schlagen aufeinander ein, das ergibt Funken für einen schönen Scheiterhaufen. Frustration besorgt Aggression, Sinnlosigkeit verursacht Gewalt. Fackel dran. Nein, körperlich muß es nicht werden, man kann sich schlimm auch gesprächsweise verletzen. Das Arsenal an Waffen, das mit Worten vergiftete Pfeile sendet, ist übervoll. Die wenigsten verzichten auf die Genugtuung, den einstmals Geliebten abzuservieren. Ziele auf die offenen Stellen des „Partners“, der einmal dein Geliebter war (oder etwas ähnliches, ein Zeitvertreib), und beachte die Wirkungstreffer. Laß ihn leben, damit er bereuen kann. Rache ist süß, wenn sie nach Sieg schmeckt.
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