Es muß einen Punkt geben, an dem man außerhalb von allem steht: wie nach einem Mord oder einem fürchterlichem Sakrileg. Einen imaginären und zugleich erschreckend realen Punkt, von dem aus es keine Rückkehr gibt. (Übrigens gäbe dies eine Definition von ‚Krise‘.) Vergangenheit und Zukunft werden zertrennt durch einen Schwerthieb, den Schnitt eines Messers, das Zuschlagen der Sprache. Vorbei. Krise heißt Entscheidung. Wohin des Wegs? In die Berge, ins Unwegsame. Vielleicht gibt es Freunde, die einen beherbergen, vielleicht sind es Fremde. Sich selbst als Teil eines Dramas empfinden, nur daß niemand filmt oder auch nur zusieht.
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