Haus der Wölfe

Wir waren mehrere und bewohnten gemeinsam ein Haus, das von einem Wolfsrudel auserkoren war. Schließlich drangen sie ein. Ein Tier konnten wir erschießen. Die anderen Tiere gingen seit unserer verlorenen Abwehrschlacht ein und aus. Kam man ihnen nicht zu nah, blieben sie friedlich. Ich bewunderte ihre starken Körper und das dichte Fell. Manchmal war mir danach, eines von ihnen zu streicheln – doch ein Blick reichte, den Wunsch auf der Stelle zu bereuen. Sie wußten etwas, an das wir nicht reichten, wir geduldeten Mitbewohner im Haus der Wölfe. Schade war es um das erschossene Tier – es war das jüngste, fast noch ein Welpe. Wir machten uns insgeheim Vorwürfe, aber schwiegen davon. Irgendwer muß es hinausgeschafft haben, ich weiß davon nichts.


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