Uuuh, ein elektrischer Tag – die Leute geladen. Wenn sie sich berühren, fliegen die Funken. Alle wollen in die eine Bahn, die soeben einfährt – als wäre sie der letzte Zug ins zuckersüße Nirwana. In der übernächsten Bahn ist es erneut eng, man steht im Gang und im Weg, Rucksäcke ragen nach hinten wie Buckel, Schirme wie tropfende Stolper- oder Springstangen in sämtliche Richtungen. Fehlt nur noch ein Selbstmord auf offener Strecke. Vom Straßenverkehr wird berichtet, er sei wie in New York, zäh und klebrig wie Kaugummi. Im Supermarkt wechseln die Anstehenden wild die Schlangen vor den Kassen und bringen ein Durcheinander. Eine alte Frau stürzt und wimmert. Aus dem Einkaufskorb purzeln die Birnen. In der Cafeteria ist der Pumpmechanismus der Kaffeemaschine defekt. Eine elektrische Eismaschine reißt an den Nerven. Dabei hat der Tag gerade erst angefangen.
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