Warum nur so viele Texte? Warum sprechen wir andauernd? Was hat es denn auf sich mit dem Reden und dem Schreiben, den Äußerungen und dem Ausdruck, dem Von-innen-nach-außen-Lassen? Immerwährende und sich wiederholende Versuche, etwas zu formen, was dem nahekommt, was persönliche Wahrheit heißen könnte oder Logbucheintrag auf einer Reise ins Unbekannte. Eisschollen voraus. Ich ackere mich ab an Realität, und während ich auf ihr herumreite wie ein Besessener, wie ein Rodeo-Clown in einem Jahrmarktszelt am Rande der Stadt auf einem Festgelände, frage ich mich, ob sie es lohnt. Mein Gott, Realität – das ist doch das, was sich von selbst ergibt und auch wieder verschwindet. Reg dich ab.
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