„Nein zu sagen ist niemals möglich“, sagt einer, der „dem Kartell“ dient und ihm dienen muß. Aus der Schutzerpressung wird man dort nicht entlassen, es sei denn als Leiche. Der eigene Tod kauft die Angehörigen nicht aus der ererbten Verpflichtung. Nun müssen sie die fälligen Tribute entrichten. Die fordert jede Macht für den Schutz, den sie zu gewähren verspricht. Man spricht von Aushandlungsprozessen, die Umfang und Art der Tributzahlungen bestimmen. Ein Armdrücken, gewissermaßen, in unregelmäßigen Abständen wiederholt. Geben und Nehmen nach einer Formel, die sich ständig aktualisiert. Ich bin längst beim Staat angekommen, der die Kartelle neutralisieren muß im Dienste der Bürger, die wiederum ihm Opfer zu bringen angehalten sind. Wer nicht selbst kämpft, muß zahlen. Wer will schon freiwillig kämpfen und wofür. Ach, das sind die Themen, die in die Alpträume auswandern, in denen sie sich auszukennen scheinen.
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