Angst bewirkt schlechtes Handeln. Im bedrängten Augenblick ist man so gut wie blind und reagiert fluchtartig auf Schreckgeräusche oder rennt mit der Menge in die mutmaßlich falsche Richtung. Ich stelle mir deshalb einen Zeitpunkt vor, der weit genug entfernt vom aufgeregten und komplizierten Jetzt ist, und versuche von ihm aus auf die Situation zu sehen, in der wir stecken. Was wird sich dann möglicherweise erkennen lassen? Denn es handelt sich um ein Abwägen von Möglichkeiten, das ist mir klar. So verhandle ich auch meine eigenen Entscheidungen, wenn sie folgenreich und in Teilen angstbesetzt sind. Wie möchte ich mich gehandelt haben sehen.
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