Ich habe beschlossen, es in diesem Winter in mir gemütlich zu machen. Ich will nun in mich einziehen wie in ein verlassenes und mitunter brüchiges Haus. Ich stehe unter Bäumen und dem Himmel. Die Freunde sind nicht weit, ich kann sie rufen. Wenn sie mich rufen, kann ich sie hören. Seit zwanzig Jahren mindestens möchte ich einen langen russischen Roman den Winter über lesen, Krieg und Frieden vielleicht. Ich bin glücklich über jeden kalten Tag und habe dem nassen November bereits Liebeserklärungen zugeworfen. Wir müssen weniger als gedacht und können auch mehr. Adventszeit, Kerzenlicht, Rituale der Erwartung des Heils. Nun, wir werden sehen. Meine Mutter sprach von Herzensbildung, auf sie käme es an.
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