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Am meisten liebe ich die Gänge durch die Stadt. Die Häuserwände entlang und durch die Menschen hindurch, dieses und jenes aufschnappend. Dann sind da noch die Tauben und an der Kottbusser Brücke die Möwen und Schwäne, Krähen kontrollieren den Luftraum. Gestern Nacht geriet ich an einer der verschiedenen Baustellen am Alexanderplatz in eine Fußgängersackgasse, in einen mit rotweiß gestreiften Kunststoffsperren abgeriegelten Fußweg entlang der Baucontainer, der plötzlich endete. Dort standen schon welche und besprachen die Lage, Jugendliche mit wattierten Jacken, ihrer Herkunft nach vielleicht Syrer. Einige hatten die Absperrung bereits überklettert, zwei standen noch diesseits. Geht es hier nicht weiter? fragte ich. Nein Mann, sagte einer. Die Teilstücke der Sperre waren miteinander verdrahtet, wir konnten sie nicht lösen. Dann muß ich auch rüberklettern, sagte ich. Klar, Sie schaffen das! wurde ich angefeuert. Schon saß ich auf dem Gatter wie ein Rodeoreiter, dann war ich drüben. So sind wir nach Deutschland gekommen, sagte einer. Wirklich? fragte ich. Alle lachten. Dann nahmen wir Abschied.


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