In guten Nächten rede ich mit mir selbst, schriftlich. Einen Teil davon lade ich hier ab. Es soll raus in die Welt, das heißt: raus zu anderen. Das tröstet und hilft mir. Ich habe die Einsamkeit des Schreibens stets gehaßt und gefürchtet. Andersherum: gefürchtet und deshalb gehaßt. Ins Nichts zu schreiben – ein Horror. Ich bin jemand, der sprechen möchte und muß! Deshalb sind die „neuen Medien“ in diesem Ausschnitt für mich ein Segen, eine Gabe, ein Gutes. Keiner dieser Texte wäre, ich habe das bereits gesagt, ohne dieses Café entstanden. Sie entstehen jetzt und sollen in ihrer Jetztentstandenheit erkennbar sein und bleiben. Mag sein, wir leben in schwieriger Zeit, aber es gibt Möglichkeiten, die mir helfen.
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