Auch dieser Januar wird zuende gehen, wie die Januare zuvor. Ich habe den Januar lieben gelernt und spaziere in ihm herum, halbwegs fröhlich, soweit das die Verhältnisse zulassen. Ach, die Verhältnisse. Was soll man sagen? Sie sind bescheiden und beschränkt, aber man gibt sich, offiziell, auf dem Geistesstand, auf den man sich geeinigt hat, redlich Mühe und rattert die Zahlenbatterien auf und ab. Dauernd Lücken und Fehlbestände, doch auf den Zahlen beruht das Gebäude des sinnhaften und alternativlosen Handelns und Anordnens, und – ja, wer bin ich – Mitgefühl ergreift das empfindende Herz, daß die Allmächtigen und Allwissenden und Anordnenden derart schwach aufgestellt sind. C ist bereits jetzt Material für die historische Forschung und die Analyse mentaler und psychosozialer Krisenphänomene in der globalisierten – meinetwegen – Risikogemeinschaft. (Die Überschrift ist einem Song von André Herzberg entliehen.)
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