Zwischen Nacht und Kälte

Großer Erschöpfungsschlaf. Atempause. Mund offen, Spuckefäden. Liebe. Warm ist, wer Obdach hat. Kalt ist die Stadtnacht. Die Finger der Bettler sind krumm und schmutzig. Hier leben viele an einem Ort und wissen nicht, wie das geht. Ich komme vom Dorf, habe zehn Jahre lang selbst hier jedem in die Augen gesehen. Mittlerweile habe ich mich professionalisiert und dressiert und sehe nur noch, was mich interessiert. Die Schuhe der Bettler, die Rucksäcke, ihre Hände. Wir wollen so viel und können so wenig. Wärme, Nahrung, Bett. Eine Art Sicherheit inmitten dieser riesigen Welt und ihrem täglichen Andrang.


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