Wie alle sind

Noch ist nicht klar, was gleich geschieht. Ich stehe bereit und warte. Vielmehr sitze ich und warte. Der Regen klopfte an mein Fenster, das weiß ich noch. Dann rührte ich den Eintopf im großen Kochtopf um. Es duftet. Die Gegenstände sind noch da, sie bewegen sich nicht. Das Salzfäßchen ist klein, Reiskörner in ihm halten das Salz trocken, das funktioniert. Eine heilige Stille hat den Raum erfüllt. (Erfüllt heißt nicht gefüllt – ich kann noch atmen und bin frei.) Es geht nicht um Drogen, die interessieren mich nicht mehr. Sie waren einmal wichtig, um zu verstehen. Die Bilder und Farben und Gesichter und Landschaften sind in mir, ich habe die Bücher und Filme und Serien verstanden. Längst nicht verdaut. Noch immer ist unklar, was gleich geschieht (geschehen wird). Mir ist nur so heilig, als komme was auf mich zu. Mag Einbildung sein – ist auch eine Bildung, spotteten wir, die Erwachsenen nachäffend, damals, unwissend wie gelehrige Kinder. Da nun die Unterirdische hörbar ist, vermute ich, daß nichts mehr passiert.


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