Wäre die Politik nicht für einen zuständig, könnte man sie gewähren lassen. (Wie Kinder, die im Sand malen oder eine Sandburg am Strand errichten, bis die Flut sie abträgt in langen gischtenen Zügen.) Sie sind dort, wo sie sich treffen und verhandeln, meist unter sich und entwerfen eigene Bilder und Versionen der Wirklichkeit, der sie in Beschlußfassungen und Maßnahmen etwas abverlangen, welches jene von selbst nicht leistet. Am Ende soll es aussehen, als hätten sie etwas bewirkt – die Beschlußfassungen und Maßnahmen nebst der zugehörigen Organisationsaufgeregtheit. Was gut gelaufen ist, fließt aufs eigene, was übel lief, aufs Konto des Gegners. Politik eben – ein unebenes Feld, ein malträtierter Acker, kreuz und quer bepflügt und mit Opferblut getränkt. Darüber nebelt die Sprache. Zeit der kleinen Götzen.
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