Kann der Wind einen Wanderer auszehren? – Ich habe mich ihm heute zwei oder drei Stunden ausgesetzt, weil mir danach war, durchweht zu werden. Nimm alles mit! rief ich ihm zu, der in Böen und Stößen an mir riß und schüttelte. Derweil achtete ich auf die hohen Bäume, daß sie nicht, niederfallend, mich unter sich begrüben. Sie schwankten desinteressiert hin und her, fanden es weniger aufregend wohl als ich. Keiner fiel oder stürzte. – Zuhause jedenfalls und noch bis jetzt spüre ich dieses Bearbeitetwordensein durch den Wind – nicht nur auf der Haut oder den Augäpfeln, sondern auch hinter der Stirn und der Brust. Als sei ich fiebrig bei normaler Körpertemperatur. – Als ich mir eine Gemüsebrühe bereitete, durchglühte sie mich. – Ich will vom Wind träumen. – Auf dem Großen Feld griffen Möwen die Krähen an und zeigten ihnen, wer die Sturmvögel sind.
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