So Much Love in Ottawa

Unterwegs mit ZOT. An overdose of love around here, sagt er. Tag 12 des Freedom Convoy. Glaubt nichts, was sie in den Medien sagen – kommt her, seht euch das an! ruft einer der Interviewten. Ein Mädchen hört nicht mehr auf sich zu bedanken – bei den Truckern, den Leuten, die das, was hier passiert, unterstützen. Ich kann es nicht begreifen, sagt sie, daß das möglich ist. Ein Ehepaar kommt, sie sind Eltern und mit ihren Kindern dort. Wie geht es den Kindern? fragt Zot. Sie sind dafür, sagt der Vater. Die Mutter ergänzt: Wir sind hier für die Freiheit, nicht vergessen! Und wir werden kämpfen! Überall laufen Leute mit leeren Kanistern herum, um noch einmal das absurde Verbot der Stadtregierung zu parodieren, die Trucker mit Nahrung, Kleidung, Ausrüstung, Treibstoff zu unterstützen. Ich bin kein großer Redner, sagt ein Trucker, noch jung, er spricht mit Akzent, aber es ist mir eine Ehre, hier mit dabei zu sein. Dies ist die schönste und freundlichste Veranstaltung, die ich je gesehen habe, sagt ein Mann mit drei Huskies an der Leine. Ein anderer geht herum, ist der Mechaniker all der Trucker, kümmert sich um die Maschinen. „Everything ist not only good, it is great“, sagt er. Wir sind nicht sehr ängstlich, sagt er. Wir sind mehr als die, sagt er. Wir können jedermanns Herz verändern mit Liebe und Frieden – das sagt er auch noch mit seiner rauhen Stimme. Zot dagegen ist noch ganz jung, vielleicht halb so alt.


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