Wenn man nicht helfen kann, weil die Hilfe nicht als solche erkannt oder aus Gründen des Stolzes oder eines inneren oder äußeren Zwangs abgelehnt wird, ist es gut, scheitern zu lassen. Zu scheitern ist eine Elementarerfahrung, die wir kennen – die meisten von uns. Nicht durchkommen, nicht ankommen, das Ziel verfehlen. Sich verschätzt haben – überschätzt, unterschätzt, fehleingeschätzt. Schatz. Erfahrungsschatz. Das Widersinnige oder Absurde tobt sich aus und wütet etliche Zeit, und man tut gut daran, sich zu verbergen. Ich achte auf die Winde und sehe mich vor. Endlich bricht es zusammen und stirbt langsam wie ein starkes Tier. Man kann den Ideen bei ihrem Verenden zusehen. Aus ihrem Notwenigkeitspathos entlassen taumeln sie durch Gegend wie Gespenster. Hatten sie denn je Verdienste, daß man auf sie hörte und sie glaubte. Sieh ihnen in die Augen – können sie den Blick halten?
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