Während ich schreibe, derzeit, versuche ich, den jeweils nächsten Schritt der Geschichte zu verstehen. Irgendeine Logik wird ihr innewohnen, unterstelle ich. Sie, diese Logik, möchte ich erkennen und verstehen, dahin geht mein Ehrgeiz. Zudem mag ich verstehen, worum es eigentlich geht. Derzeit wohl um die Rettung des Narrativs, jedenfalls in Deutschland. (Worte wie Narrativ, Wording und Framing wurden uns rechtzeitig gegeben, damit wir die laufende C-Angelegenheit besser verstehen und kritisieren können.) Narrativ ist deshalb gut, weil es hinweist auf Erzählinstanz, Perspektive und Intention. Es gibt keine Geschichte ohne Instanz, Perspektive, Intention. Es gibt auch keine harmlose Erzählung. Auch der Erzähler unter diesem Beitrag zeigt das Ineinandergreifen dieser drei Essentialien. Die Politik arbeit permanent damit. Das bislang herrschende C-Narrativ gerät etwas unter Druck letzter Wochen. Etwas scheint nicht zu stimmen. Intention? Perspektive? Instanzen? Sprung nach vorn, weiter in die Zeit Richtung Zukunft. Was werden wir gelernt haben wollen? Wohin soll das denn laufen? Noch einmal Van Morrison (William Blake anrufend): „What is the price of experience.“
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