Vermutlich ist „Gott“, nimmt man es freundlich, zunächst einmal nichts anderes als die Vorstellung, es gäbe jemanden, der über uns wacht und sieht und erkennt, was wirklich geschieht, in uns und außerhalb unser, nämlich in der Wirklichkeit, die stets eine zweifache ist: die in uns und die um uns herum; eigentlich eine dreifache: die in uns selbst (mir selbst), die in den anderen (meinetwegen in dir) und die „wirkliche“, also objektive, demnach tatsächliche. Tatsächlich ist erneut ein Wort intellektuellen Aufbegehrens. Tat und Sache finden zueinander, scheinen es zu tun. Siehe die Gerichtsverhandlungen. Und Gott, was veranstaltet der denn? Sind wir die Veranstaltung Gottes. Ist Gott eine Veranstaltung, sagen wir: eine Veranlassung des Menschen. Aus Bedürftigkeit, aus Not, aus Begehren sogar. Schließe die offenen Fragen, richte mich aus in die eine richtige Richtung usw. Schon wieder: Ääääh. Blumen pflanzen, Bäume sogar. Gedichte schreiben. Beim Palaver weghören. Zuhören, wenn etwas fein klingt oder sonderbar schön. Ich habe bei Lowry einige schöne Sätze gefunden. Ja, Malcolm Lowry.
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