Wir können uns niemals ganz sagen. Das ist deprimierend und zugleich auch gut. Wir geben uns in Fragmenten, aus denen ein Ganzes imaginiert werden darf. Ob es dieses Ganze gibt, weiß ich nicht. Aber ich gehe fest davon aus, daß es existiert. Sonst würde ich nicht länger sprechen und gäbe auch nichts mehr zu erkennen. Ich lebte das Leben einer menschlichen Maske, die nichts verhüllt außer einer zufälligen Zusammenballung von Sinnlosigkeit und deren leerem Geschwätz. „Kein Wunder, daß die Philosophen so philosophieren, wenn die Menschen so leben.“ (Jakob Michael Reinhold Lenz, Über Götz von Berlichingen)
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.